1. Gesundheitsstandards
Haushaltspapier (wie Taschentücher, Toilettenpapier und Servietten usw.) begleitet uns täglich und ist ein vertrauter Alltagsgegenstand, der einen wichtigen, aber oft übersehenen Beitrag zur Gesundheit leistet. Ob Papier gesund ist oder nicht, hängt maßgeblich von den verwendeten Rohstoffen ab. Die Wahl des Rohmaterials für die Papierherstellung ist entscheidend. Viele handelsübliche Haushaltspapiere werden aus Recyclingpapier hergestellt, da sie billig sind und den Markt überschwemmen. Dies schadet der Gesundheit vieler Verbraucher. Streng genommen ist die Verwendung von Recyclingpapier für Haushaltspapier nicht zulässig. Die Rohstoffe stammen aus unterschiedlichsten Quellen, darunter auch gebrauchte Damenbinden, Zeitungen und anderes Altpapier. Nach dem Recycling und Bleichen wird das Papier von einigen kleinen Betrieben illegal weiterverarbeitet und gelangt schließlich in den Handel. Diese Praxis ist beschämend und empörend. Wir möchten die Verbraucher daher dringend bitten, solches Haushaltspapier zum Schutz ihrer Gesundheit nicht zu kaufen.
Der Standard für hygienisches Haushaltspapier ist eigentlich sehr einfach: die Auswahl hochwertiger Rohstoffe, die Optimierung des Herstellungsprozesses zur Vermeidung von Sekundärverschmutzungen sowie eine spezielle Desinfektions- und Sterilisationsbehandlung. Die tatsächliche Umsetzung erfordert neben einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein der Unternehmen auch eine starke industrielle Basis, fortschrittliche Verarbeitungsanlagen und -technologien, da Haushaltspapier häufig mit empfindlichen Hautpartien in Kontakt kommt.
2. Identifizierungsschritte
Identifizierungsmethoden für Papier mit folgenden Merkmalen: Durchhängen, ungleichmäßige Textur, sogar unregelmäßige Löcher (die meist nach der Prägung entstehen, um die Augen zu kaschieren); raue oder übermäßig glatte Oberfläche (mit Talkumpuder); übermäßige Weißfärbung oder Flecken, Abrieb durch Handabreißen, unsaubere Verpackung oder unbekannte Herkunft. Es gibt eine weitere Gruppe kleinerer Marken von Haushaltspapier auf dem Markt. Obwohl die Produktverpackung 100 % Zellstoff als Rohstoffe ausweist, besteht das Papier tatsächlich nur zu etwa 30 % aus recyceltem Zellstoff. Die Qualität hat sich zwar verbessert, ist aber dennoch keine gesunde Wahl für Verbraucher.
Neben den Rohstoffen ist auch der zweite wichtige Schritt entscheidend: die physikalischen und chemischen Eigenschaften. Viele Verbraucher kaufen Haushaltspapier blindlings nach Marken, nach dem Wunsch nach Zartheit, Weißheit oder Duft und ignorieren dabei den eigentlichen Nutzen und die gesundheitlichen Auswirkungen. Sie ahnen nicht, dass diese vermeintlichen Verkaufsargumente in Wirklichkeit schädliche Auswirkungen haben können. Um den Wünschen der Verbraucher entgegenzukommen, schrecken manche Hersteller nicht davor zurück, zu viele oder zu viele industrielle Rohstoffe zu verwenden, sodass das Haushaltspapier nicht mehr die gewünschten Eigenschaften aufweist.
Veröffentlichungsdatum: 30. November 2022